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Hybrid-TV: Internet und TV

23. November 2010 – 20:56

Zukünftig soll es mit nur einem Fernsehgerät möglich sein, TV zu schauen und ins Internet zu gehen. Hybrid-TV bedeutet also die Zusammenführung von Fernsehen und Internet in einem Gerät. Nach den modernen Technologien von 3D-Fernsehgeräten und HDTV soll nun das innovative Hybrid-TV auf den Markt kommen.

Den Vorstellungen der Hersteller zufolge sollen die Geräte alles können, was besonders älteren Menschen das Leben erleichtert. So soll es möglich sein, dass man über den Fernseher künftig seine elektronischen Geräte in der Wohnung kontrollieren kann. Das kann, denkt man beispielsweise an Herdplatten oder Kaffeemaschinen, die vergessen wurden auszustellen, ein erheblicher Sicherheitsaspekt sein. Unter dem Schlagwort Assistant Living fördern diese Technologie unter anderem Versicherungen, soziale Einrichtungen und Krankenkassen.

Neben den klassischen Medienangeboten wie beispielsweise Nachrichten werden unter anderem auch Spiele, Ebay, YouTube oder Communities angeboten werden. Über die Fernbedienung wird ein Umschalten auf „Internet“ möglich sein. Die entsprechenden Dienste wie z. B. Wetter, Ebay, YouTube, Skype oder die Tagesschau werden anschließend auf dem Bildschirm erscheinen.

Hersteller der Fernsehgeräte mit Internetzugang bestätigen ein rapides Wachstum dieser TVs auf dem Markt. Besonders der Trend, sich sein Fernsehprogramm selbst aussuchen und zusammenstellen zu können, gibt den Hybrid-Modellen Vorschub. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wurden im Laufe der vergangenen zwölf Monate bereits 750.000 TV-Geräte mit Flachbildschirm und Internetzugang verkauft, bis Ende des Jahres 2010 sollen etwa zwei Millionen Hybrid-Geräte in Deutschland im Einsatz sein, was einem Marktanteil von ca. 20 Prozent entspricht. Neben den Niederlanden ist Deutschland in Europa bei diesem Trend ganz vorn dabei.

Es wäre allerdings wichtig, dass sich die Hersteller der Hybrid-Geräte auf einen einheitlichen Standard einigen, damit Verbraucher nicht verunsichert und zurückhaltend reagieren. Außerdem ist es ungünstig, wenn alle Hybrid-Gerätehersteller Portalkonzepte verfolgen, die jedoch untereinender inkompatibel sind.

Für die Anbieter der Inhalte ist dieser Umstand sehr ungünstig, da sie ihre Inhalte den jeweiligen Plattformen anpassen müssen. Auch hier wären Standards mit Minimalanforderungen angebracht. In der Deutschen TV-Plattform hat sich aus diesem Grund die Arbeitsgruppe „Hybride Endgeräte“, bestehend aus etwa 30 Mitgliedern, formiert, die das System Hybrid broadcast broadband TV (HbbTV) bei der Europäischen Organisation ETSI eingereicht haben. Es könnte möglicherweise als der Online-Plattform-Standard gelten. Der Hersteller Philips nutzt dieses System bereits, genauso wie etwa 15 weitere Hersteller. In diesem Sinne kann man schon von Standard sprechen.


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Posted in Allgemein, Philips | Kommentare deaktiviert für Hybrid-TV: Internet und TV

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